Interim-Mandate

Operative Führung digitaler Vorhaben
im Mittelstand.

Der Mann, der dafür sorgt, dass das Geschäft läuft, während die Systeme neu gebaut werden — und danach Boden gewinnt.

MK
Michael Kraewing
Michael Kraewing
Dipl.-Ing. RWTH Aachen · PMP® (PMI) · Buchautor (Haufe Verlag) · DDIM-Mitglied
Bilanz aus 25+ Jahren operativer Praxis
€500M+
Digitaler Umsatz verantwortet
Über alle Mandate · seit 2008
25+ Jahre
Operative Führung
Im B2B-Mittelstand und in Konzernen
30+ Märkte
International ausgerollt
DACH, EU, US, APAC
Erfahrung aus Mandaten bei
Schwerpunkte

Wo ich operativ wirke.

Fünf Felder. Jeweils ein Beleg aus der Praxis.

01

Strategie und Entscheidung

An der Seite von Eigentümern und Geschäftsführungen Richtung weisen — und mitgehen.

Strategische Entscheidungen im Mittelstand fallen selten in Folien-Workshops. Sie fallen in Gesprächen, in denen ein Gegenüber Substanz hat und im richtigen Moment Position bezieht. 25+ Jahre operative Praxis, Buchautor zur digitalen Geschäftsentwicklung im B2B-Mittelstand, DDIM-Mitglied — das ist die Basis. Was im Mandat zählt, ist die Trennung dreier Ebenen: strategische Richtung, operatives Modell, technische Realisierung. Wer sie verwechselt, verliert Zeit. Wer sie trennt — und an jeder Ebene entscheidet, statt zu vertagen — gewinnt Boden.

Aus der Praxis

„Digital Business Strategie für den Mittelstand" (Haufe Verlag) — Standardwerk zur digitalen Geschäftsentwicklung im B2B-Mittelstand. DDIM-Mitgliedschaft. Co-Investor und erweitertes Leitungsteam bei Vision Healthcare (2019–2022).

02

Change Management und Stakeholder-Führung

Substanz, die über das Mandat hinaus trägt.

Strategische Entscheidungen werden im Mittelstand nicht durch Beschluss umgesetzt, sondern durch Menschen. Digitale Vorhaben entscheiden sich an der Organisation, weit mehr als an der Technik. Frühzeitige Einbindung der Linienverantwortlichen, transparente Kommunikation, klare Strukturen — und das Team befähigt, die Lösung nach meinem Abgang eigenständig weiterzuentwickeln. Wissensvermittlung gehört zum Mandat, nicht als Beigabe. Konsequenz heißt hier: Strukturen bleiben, wenn der Mandatsträger geht.

Aus der Praxis

Heidelberger Druckmaschinen (2018–2019) — Vertriebsnetzwerk in 30+ Ländern operativ eingebunden, 15+ länderspezifische Wachstumschancen mit lokalen Teams identifiziert.

03

Digitale Geschäftsentwicklung

Aufbau und Skalierung digitaler Geschäftsmodelle, international.

Digitale Vertriebs- und Marketingkanäle aufbauen, in mehreren Märkten gleichzeitig wachsen lassen, neue Geschäftsmodelle realisieren. Strategie-Folien sind der Anfang — gefragt ist operative Disziplin: Sortiment, Kanäle, Fulfillment, länderspezifische Compliance, lokale Teams. Vorausdenkend, weil das Tempo, in dem Märkte härter werden, kaum noch Korrektur-Schleifen erlaubt.

Aus der Praxis

Vision Healthcare (2019–2022) — Umsatzwachstum von 20 auf über 35 Mio. € durch Ausbau digitaler Sales- und Marketing-Kanäle.

04

Plattform- und IT-Vorhaben

Operative Führung von der Stabilisierung bis zur Architektur-Migration.

Plattform-Vorhaben tragen das digitale Geschäft. Ich übernehme die operative Führung — von der Architektur-Entscheidung über die Migration bis zur Stabilisierung im Betrieb. Vier Ebenen zugleich: strukturell, geschäftlich, menschlich, technisch. Was zählt: Termine halten, das Geschäft läuft an jedem Tag weiter, das Team trägt das Ergebnis nach mir.

Aus der Praxis

BOMAG (2022–2025) — ein Online-Geschäft von 100+ Mio. € lief an jedem einzelnen Tag der S/4HANA-Transition weiter; 10 Länder und Landesgesellschaften, termingerechter Abschluss.

05

KI-Anwendung mit Augenmaß

Operative Einführung mit Augenmaß, ohne Hype.

KI ist kein eigenständiger Bereich, sondern eine Schicht auf der bestehenden Plattform-Architektur. Drei Fragen klären sich zuerst: Welche Anwendungsfälle tragen wirklich? Welche Datenbasis ist belastbar? Welche Mitarbeiter werden befähigt? Erst dann wird gebaut — Schritt für Schritt, mit operativen Verantwortlichen statt mit externen Versprechen. Vorbereitung läuft seit zwei Jahren, methodisch wie inhaltlich.

Aus der Praxis

Drei aktuelle Zertifizierungen (MMAI · academy4.ai, Johns Hopkins AI Project Management, AI FIRST Professional). Buchprojekt 2.0 in Vorbereitung — Fortschreibung des Haufe-Standardwerks mit Fokus auf KI im B2B-Mittelstand.

Mandate

Drei Mandate, drei Resultate.

Drei Mandate aus den letzten Jahren — Kontext, Vorgehen, Ergebnis.

E-Commerce-Professionalisierung eines Bestellgeschäfts von 100+ Mio. €

Bei BOMAG lief ein Online-Geschäft von 100+ Mio. € an jedem einzelnen Tag der S/4HANA-Transition weiter. Termingerechter Abschluss über 10 Länder und Landesgesellschaften.

Bei BOMAG übernahm ich die operative Führung der Überführung eines bestehenden B2B-Bestellgeschäfts von 100+ Mio. € in einen echten Online-Shop — Intershop Headless, mit SAP S/4HANA als Echtzeit-Lieferant von Verfügbarkeiten, Portfolio und kundenspezifischen Konditionen. Statt eines Big-Bang-Ansatzes eine kontrollierte Soft-Launch-Strategie mit gestaffelten Roll-outs über 10 Länder und Landesgesellschaften und stufenweisem Last-Management. Frühe Einbindung der Linienverantwortlichen, transparente Kommunikation, klare Strukturen — die E-Commerce-Community, die dabei entstanden ist, trägt das Vorhaben über das Mandatsende hinaus weiter. Das Geschäft lief an jedem einzelnen Tag der Transition weiter; termingerechter Abschluss.

€100M+
Online-Geschäft durchgehend gelaufen
10
Länder und Landesgesellschaften
Soft-Launch
Statt Big-Bang, gestaffelt
Termingerecht
Abschluss im Zeitplan, an jedem Tag der Transition
Plattform und IT Change Management Digitale Geschäftsentwicklung

Wachstum durch Kanal-Ausbau in den Stammmärkten, Plattform-Rollout in vier neue Märkte

€20M → €35M+ durch Kanal-Ausbau in den Stammmärkten Deutschland und Österreich · Plattform-Rollout in vier neue Märkte.

Bei Vision Healthcare verantwortete ich als Director E-Commerce den Ausbau digitaler Sales- und Marketing-Kanäle, gleichzeitig war ich Co-Investor. Die Gruppe trug mehrere D2C-Healthcare-Marken; die Stammmarke Vitaminexpress ist seit über 30 Jahren in Deutschland und Österreich etabliert. Mein Auftrag hatte zwei Linien: Kanal-Ausbau in den Stammmärkten — Performance Marketing, neue digitale Touchpoints, Optimierung von Customer Acquisition und Lifetime Value — und der Plattform-Rollout in vier neue Märkte (Schweiz, Italien, Frankreich, UK) als Vorbereitung des nächsten Wachstumsschritts. Das Umsatzwachstum von 20 auf 35+ Millionen Euro wurde durch den Kanal-Ausbau in den Stammmärkten getragen; die neuen Märkte waren auf längere Wachstumshorizonte angelegt.

€20M → €35M+
Umsatzwachstum
D2C
Kanal-Architektur ausgebaut
Co-Investor
Mit unternehmerischem Skin
Digitale Geschäftsentwicklung Strategie und Entscheidung Change Management

Neues Business in einem bestehenden 30-Länder-Vertriebsnetzwerk

Mit den Ländern das Online-Portfolio erweitert — Waren, die bisher nur offline vertrieben wurden, gemeinsam mit den Landesgesellschaften in den digitalen Kanal gebracht.

Bei Heidelberger verantwortete ich als Head of E-Commerce die digitale Geschäftsentwicklung für einen der weltweit führenden Druckmaschinen-Hersteller. Das Vertriebsnetzwerk in über dreißig Ländern bestand bereits — Aufgabe war nicht sein Aufbau, sondern die Erweiterung des Online-Portfolios. Über die ohnehin online verfügbaren Verbrauchsmaterialien hinaus konnten Kunden nun auch hochwertige Verschleißteile digital beziehen, über einen Konfigurator, mit dem sie selbst auswählten, was sie brauchen. Die Umsetzung erfolgte gemeinschaftlich mit den Ländern, länderspezifisch an die lokalen Märkte angepasst. Die Logik dahinter: Sales-Growth-Hacking international — Geschäftschancen aufdecken durch gemeinsame Arbeit zwischen Zentrale und lokalen Teams. Was daraus entstand, war neues Business im digitalen Kanal, über das Bestandsgeschäft hinaus.

30+
Länder im Vertriebsnetzwerk
15+
Geschäftschancen identifiziert
€200M+
Bestandsgeschäft im Netzwerk
Digitale Geschäftsentwicklung Strategie und Entscheidung Change Management
Weitere Mandate
Merck KGaA · Häfele GmbH & Co. KG · AL-KO Geräte · NAVIGON AG · Adidas AG · Siemens AG
Methodik

Methodik mit Brief und Siegel.

Mein Vorgehen für digitale Vorhaben im Mittelstand habe ich verbindlich aufgeschrieben — und nutze es seitdem in jedem Mandat.

Digital Business Strategie für den Mittelstand

Methodik für digitale Vorhaben im Mittelstand — geschrieben aus operativer Praxis, mit Checklisten und internationalen Fallbeispielen.

„Digital Business Strategie für den Mittelstand" erschien 2017 im Haufe-Lexware Verlag — einem der führenden Fachverlage für Wirtschaftspraxis im deutschsprachigen Raum. Das Buch dokumentiert mein Vorgehen für digitale B2B-Vorhaben: von der Analyse der Ausgangssituation über die Strategieentwicklung bis zur konkreten Umsetzung — mit Checklisten am Ende jeder Phase und internationalen Fallbeispielen aus Japan und China.

i.

Vier Phasen, eine Methodik.

Vom Mandat zur Analyse zur Strategie zur Umsetzung — strukturiert, reproduzierbar, mit Checklisten am Ende jeder Phase. Inklusive bewährter Werkzeuge wie SWOT, Five-Forces und der „Acht Grundsätze für eine erfolgreiche digitale Transformation".

ii.

Mittelstand-Substanz.

Geschrieben für Verantwortliche im Mittelstand und in Industrieunternehmen, die bestehende Geschäftsmodelle digital weiterentwickeln. Pragmatik, die im Tagesgeschäft trägt — und Tiefe, die über das einzelne Vorhaben hinausreicht.

iii.

Werkzeuge mit Substanz.

Konkrete Methoden für Strategieentwicklung, Team-Aufbau, Change Management und digitale Wertschöpfung. Plus internationale Fallbeispiele aus Japan und China — kulturell eingeordnet, mit Ableitungen für den Mittelstand im internationalen Geschäft.

Die große Herausforderung für den deutschen Mittelstand besteht darin, bestehende Geschäftsmodelle mithilfe digitaler Infrastruktur weiterzuentwickeln. — Aus der Einführung
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